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Fünf Fragen am Fünften – Januar

1. Was wünscht du dir für 2019?

Jede Familie hat ihre Traditionen. Bei uns gehört es an Silvester dazu, dass wir kurz nach Mitternacht Wunderkerzen anzünden. Jeder bekommt eine und hält für den Moment der Brenndauer inne, um an seine Wünsche für das neue Jahr zu denken. In der Studienzeit gehörte unbedingt der baldige Abschluss auf die Wunschliste und während der Schwangerschaften natürlich ein gesundes Baby und eine komplikationslose Geburt. Nun liegt der Studienabschluss zum Glück schon weit zurück, wir haben beide sichere Jobs, die uns Spaß machen und vor allem feiern wir mit vier gesunden und glücklichen Kindern. Der Mini hat übrigens sogar an Silvester Geburtstag, sodass der letzte Tag des Jahres jetzt nochmal von besonderer Bedeutung für uns ist. Was wünsche ich mir also noch für 2019? An erster Stelle wünsche ich mir natürlich, dass alle gesund bleiben und darüber hinaus, dass jeder einzelne meiner Lieben weiß, wie toll er ist und welche Fähigkeiten in ihm stecken – außerdem die nötige Portion Kraft und Mut und manchmal auch Ruhe, diese zu entwickeln.

2. Möchtest du im kommenden Jahr etwas Neues lernen? Was ist es?

Unbedingt möchte ich etwas Neues lernen. Immer. Das beantwortet ja wohl hoffentlich niemand mit „nein“. Ich möchte schon lange wissen, wie ich meine digitale Systemkamera in der manuellen Einstellung bediene, habe aber bislang keine Zeit dafür gefunden. Auch würde ich mich z.B. gerne mehr mit den theoretischen und technischen Seiten des Blogs beschäftigen. Außerdem lernt meine große Tochter gerade Spanisch als 2. Fremdsprache. Toll wäre, wenn ich es schaffen würde, noch mit einzusteigen… tal vez…

Eine meiner großen Schwächen ist zweifelsohne ein Mangel an langfristiger Organisation. Diese wird zum Glück zumeist ausgeglichen durch die Fähigkeit, spontan und flexibel unerwartete Situationen zu meistern ;). Trotzdem bin ich bei Terminen von zwei Erwachsenen und vier Kindern an einem Punkt angekommen, an dem ich mir wünsche, ein besseres Zeitmanagement und ein vernünftiges Ordnungssystem umsetzen zu können – auch wenn ich ziemlich sicher, trotz allem Hype, nicht anfangen werde, meine Schränke zu „konden“.

3. Wie persönlich ist deine Einrichtung und was ist dein liebstes Möbelstück?

Spontan würde ich sagen, dass unsere Einrichtung eher weniger persönlich als pragmatisch ist. Könnte so auch beim schwedischen Möbelriesen als Einrichtungsbeispiel stehen. Ich habe es gerne hell. In die meisten Zimmer unseres Hauses fällt nicht viel Licht. Wir haben Deckenspots installiert und die meißten unserer Möbel sind weiß. Das Leben mit Kindern ist ohnehin bunt genug. Mein liebstes Möbelstück ist glaube ich unser großer Esstisch. Es geht mir nicht um den Tisch an sich. Es könnte auch ein anderer sein. Aber er ist riesig und steht im offenen Bereich zwischen Küche und Wohnzimmer. Hier spielt sich alles ab. Es wird Gemüse und Obst geschnitten, Teig geknetet, gegessen, gelernt, gemalt, gebastelt, gespielt und gearbeitet.

4. Welche Blumen kaufst du am liebsten für dich selbst?

Meißtens liegt der oben genannte Tisch voll mit diversem Krimskrams. Meine Strategie dagegen sind Blumen. Steht eine Vase mit frischen Blumen auf dem Tisch, habe ich das Gefühl, dass  man sich wenigstens ein bißchen mehr Mühe gibt, diese auf einem leeren Tisch besser zur Geltung kommen zu lassen. Am meißten mag ich Tulpen und Ranunkeln. Wer hat sich denn eigentlich einen so schrecklichen Namen für eine so schöne Blume ausgedacht?

5. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Ich lese keine Horoskope mehr seit ich aus dem Teenie-Alter heraus bin. Aber ich bin Waage und das passt im Großen und Ganzen, denke ich. Ich bin schon sehr auf Harmonie bedacht, versuche bei Streit vermittelnd zu wirken und gehe dafür auch Kompromisse ein. Letztens im Streit hat mir mein 6-jähriger Sohn, der mich kurz zuvor nach seinem Sternzeichen gefragt hat, allerdings an den Kopf geworfen, dass das gar nicht stimmen kann, dass Waagen immer so nett sind, wenn ich eine bin. Er ist übrigens auch eine.