ExperiMINTa Frankfurt

Schattentheater

Experiminta Museum in Frankfurt

Gemütlich am Kamin sitzen, Kakao trinken, Kuchen backen und sich zu Hause einkuscheln. Das ist die kalte Jahreszeit…nicht.

Zumindest nicht bei uns. Ohnehin sind wir schon aufgrund diverser Sporttermine sehr viel unterwegs, aber wenn mal Zeit ist, kann so ein Tag daheim echt anstrengend werden. Gemütlichkeit klappt  mal für eine Stunde oder zwei. Aber wenn wir alle 6 daheim sind ist es laut und wild. Man glaubt es nicht, wie schnell die vier Chaoten das Haus einmal kopfüber stellen können. Zum Glück gibt es bei uns im Rhein-Main-Gebiet so viele tolle Ausflugsziele. Diese Kategorie wird sich schon bald weiter füllen.

Als erstes nehmen wir euch mit in eines unserer liebsten Museen.

Wissenschaft zugänglich und greifbar machen-das ist das Konzept des Experiminta Museums in Frankfurt. MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Vielleicht klingt das für den einen oder anderen nicht auf Anhieb spannend. Aber gerade diese sollten sich auf die Socken machen und sehen, wie interessant diese Themen sein können, wenn sie sich nicht nur auf dem Papier abspielen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittlen ist problemlos. Das Mitmach-Museum liegt zentral und ist mit S- und U-Bahn (Bockenheimer Warte, Festhalle Messe, S-Messe) sowie mit der Tram (Varrentrappstr) gut zu erreichen.

Naturwissenschaft greifbar machen

Schon im Eingang erwartet einen das erste Experiment. Der Spiegel in die Unendlichkeit. In den thematisch untergliederten Räumen finden sich, auf vier Etagen verteilt, über 120  Experimentierstationen. Es gibt Stationen zur Akkustik (Schwingung/Wellen), zur Optik, zur Bewegung, zur Kraft, zu Muster und Zahlen, zur Luft und viele mehr.

Wir erforschen Pendelbewegungen, testen unser Gehör, zeichnen im Spiegel, malen mit der singenden Eisenplatte Töne in den Sand, lassen Tornados entstehen und betrachten uns im Verzerrspiegel. Wie schön, wenn man trotz Schwangerschaft mal wieder schlank erscheint ;).

Kinder können sich an Flaschenzügen selber in die Höhe ziehen und in einer riesigen Seifenblase stehen, während Väter im Fakirbett auf Nagelspitzen entspannen. Lustig, wenn im Streifenspiegel eine Mischperson entsteht: “MaPa” oder “PaMa” oder Kinder in der Glaskugel auf einmal über Kopf stehen. IM AUGE sitzend lässt sich der Weg des Lichts durch die Pupille und die Entstehung des Bildes gut nachvollziehen. Je nach Alter und Vorwissen, werden die Experimente ganz intuitiv “begriffen” oder auch zusätzlich genauer mit den Erklärtafeln erforscht. Warum schwebt der Ball im Luftstrom und fliegt nicht weg und wie verrückt ist denn bitte der Bernouilli-Effekt? Zur “Zauberhaften Physik” hat auch die Alma Mater Göttingen einen schönen Film erstellt. Naturwissenschaftliche Phänomene und mathematische Zusammenhänge werden durch das Experimentieren greifbar und verständlich. Nicht nur für Kinder!!!

Auf gar keinen Fall sollte man die zu wechselnden Themen stattfindenden Science Shows verpassen. Es kann spektakulär werden. Eine Übersicht über die nächsten Shows findet ihr hier.

Ganz wichtig: Plant ausreichend Zeit für den Besuch ein oder rechnet von Beginn an damit, nicht die komplette Ausstellung zu schaffen. Zwei Stunden reichen nicht aus, alles zu auszuprobieren.

Wir kommen auf jeden Fall wieder!

 

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